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Schörghofer & FREHE GmbH
Antike Beschläge
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ROMANIK (950 bis um 1200)

Das Wort bezeichnet die Verwandschaft zur römischen Kunst (romanus) und stammt aus Frankreich. Als frühmittelalterlicher Stil folgt sie der karolingischen Kunst nach und geht der Gotik voran.
In Deutschland wird die Frühromanik als ottonische Kunst bezeichnet, die Hochromanik als salische Kunst. Die Spätromanik verläuft hier bereits paralell zur französischen Frühgotik.
Als mittelalterlicher Stil ist die Romanik tief in christlicher Denkungsart verwurzelt.

Seit der Antike zeigt sie zum ersten Mal im christlichen Abendland einheitliche Züge.
Wesentliche Grundelemente der Formensprache sind aus der römischen Kunst übernommen :
-Rundbogen, Pfeiler, Säule, Gewölbe
Viele Darstellungen, streng  stilisiert und mit hoher Expressivität tragen mystischen, symbolischen Charakter, der dem Menschen unserer Zeit oft schwer verständlich erscheint, aber doch berührt. Löwendarstellungen kommen häufig vor, wobei die Gesichter der Tiere oft menschliche Züge tragen. Kein Wunder, da in Europa kaum jemand wusste, wie ein Löwe wirklich aussah.

Runde geschlossene, aber meist einheitliche Formen beherrschen das Ausdrucksbild. Die Fülle phantastischer und symbolischer Gestaltungsformen ist durchdrungen vom chrsitlichen Glaubensgehalt.
Flecht- und Bänderwerke des Nordens fließen in die Ornamentik mit ein.

Weitere Darstellungen finden Sie in unserem Hauptkatalog ! 


Letzte Aktualisierung: 22.02.2012 um 14:38 Uhr